Momos

Zum Geburtstag eines Freundes kam ich auf die glorreiche Idee ihm Momos zu versprechen. Selbst gemachte, versteht sich! So kam es, dass er die Ehre hatte, an einem unserer Dienstagsdinner teilzunehmen. Wie jeden Dienstag trafen wir (meine Freundin Debi und ich) uns. Gestern um Momos zu machen.

Momo ist eine nepalesische und tibetische Teigtasche. Sie werden aus einem nudelähnlichen Teig mit Mehl und Wasser hergestellt. Runde Teigstücke werden dann mit unterschiedlichen Füllungen zu Teigtaschen geformt.

Ja die Herstellung der Momos gibt auch jede Menge Arbeit.

Für den Teig (3 Personen) benötigt ihr: 500 gr. Mehl, 1 TL Salz, 2dl lauwarmes Wasser. Dies knetet ihr zu einer klumpen freien Masse und lässt es etwas stehen.

Während dieser Zeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Da ist jedem selber überlassen was er/sie reintun will. Ich habe 400 gr. Rindshackfleisch, eine halbe Lauchstange, einen viertel Sellerieknolle etwas Petersilie hineingetan. Selbstverständlich kann man noch Knoblauch, Koriander oder Ingwer hineingeben.

Danach nehmt ihr ein Stückchen vom Teig und formt daraus einen Kreis (ca. 8-10cm Durchmesser). Nun beginnt der eigentliche schwierige Teil: das Formen der Momos. Hierfür nehmt ihr den Teig in Eure Handfläche und gebt einen vollen TL Füllung in die Mitte des Kreises. Mit der anderen Hand faltet ihr die Enden zusammen, sodass der Momo schließlich verschlossen wird. Währenddessen einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Wenn das Wasser richtig kocht, hängt ihr einen Dampfeinsatz über den Topf, den ihr vorher leicht eingefettet habt. In den Dampfeinsatz werden die fertigen Momos hineingelegt. Sie brauchen ca. 15 bis 20 Minuten. Et voilà:

momos1 momos2 momos3 momos4

Advertisements

7 Kommentare zu “Momos

  1. Ach GEIL! Das ist, vom Teig her, fast das gleiche wie Pierogi (polnische Teigtaschen , demnächst auf meinem Blog, Du wirst sie lieben!) , is von den Zutaten her supergünstig und sobald ich meiner Mutter ihren Dampfeinsatz geklaut hab wirds nachgekocht!

    Gefällt mir

  2. Ich liebe momos – aber jetzt wo ich es ueberlege merke ich das ich sie noch nie selbst gemacht hab. Dumplings, potstickers etc etc ja, aber noch nie momos, Muss ich doch bald mal probieren!! Dank fuer die inspiration!

    Gefällt mir

  3. Pingback: Momos | Jackys Leckereien | lucullust

  4. Ich kannte Momos noch nicht, nur Piroggen aus Osteuropa, die schon lange auf meiner Wunschliste stehen – dein Blogpost hat mir eine neue Anregung gegeben! Dank dir vielmal!
    Liebe Grüsse
    Jochen

    Gefällt mir

    • Hallo Jochen, schön dass ich dich damit zum Momos machen animieren konnte! Ich liebe sie und könnte sie jeden Tag essen!! Nur ist es leider recht zeitaufwändig um sie schön zu falten. Aber während man die einen dämpft, kann man schon die nächsten falten. So wird’s einem nie langweilig 😉 und die die schon fertig sind können ja probegegessen werden, während die anderen noch vor sich hindämpfen 😉 Liebe Grüsse, Jacky

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s