Meine ersten Erfahrungen – der Zürich Marathon – und das Läuferknie

Nun ist es doch schon ein Weilchen her, als ich über den Züricher Silvesterlauf berichtet hatte. Um genau zu sein, war das sogar noch letztes Jahr 😉

 

Ich werde euch nun einmal erzählen wie es überhaupt so weit kam, dass ich mit Laufen begonnen habe. Denn ich war wirklich sehr unsportlich. Ich konnte mich überhaupt für keine sportliche Betätigung begeistern.

 

Meine Eltern laufen beide bereits seit über 10 Jahren. So kam es dazu, dass ich relativ oft bei einem Lauf dabei war um anzufeuern. Vor einigen Jahren hat mein Vater begonnen beim Zürich Marathon im OK zu helfen und hat mich im Jahre 2011 eingeschleust um den Gewinnern die Medaillen um den Hals zu hängen. Nicht das Medaillen umhängen hat mich fasziniert, sondern zu sehen wie erschöpft, aber überglücklich die Läufer durchs Ziel rannten. Dabei waren ältere Leute, dickere Leute oder sogar einige Behinderte anzutreffen. Mich hat das dermassen beeindruckt, dass ich zu mir selber sagte: Wenn die das schaffen, dann kann ich das auch. Und so entschloss ich mich, den Zürich Marathon am 22. April 2012 selber mitzurennen.

 

Wie ich halt so bin (entweder alles oder nichts), begann ich damit, gleich jeden Tag zu trainieren. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie meine Knöchlein (welche die Jahre zuvor nieeee von irgendeinen Sport strapaziert wurden) nachgaben. Ich hatte nach sehr kurzer Zeit bereits einen Überbelastungsbruch. Danach ging ich die Sache etwas langsamer an.

 

Als es dann soweit war, begleitete mich ein Freund aus der Laufgruppe den ganzen Marathon lang. Es lief wunderbar, bis damals nach etwa 30 Kilometer der grosse Einbruch kam. Dazu hatte ich noch Knieschmerzen. Ich habe es dann mit 4h 11 Min. ins Ziel geschafft und war überglücklich!

 

Leider musste ich nach dem Marathon eine circa 4 monatige Pause einlegen, weil ich ein Läuferknie hatte. Ein Läuferknie ist ein stechender Schmerz, welcher durch Überbeanspruchung des Bewegungsapparates vor allem bei Läufern auftritt. Ich konnte noch normal Laufen, jedoch konnte ich keine 100 Meter mehr rennen.

 

Zu meiner relativ kurzen aber intensiven Läufergeschichte werde ich euch später mehr erzählen. Hier noch einige Eindrücke vom Zürich Marathon 2012.

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4 Kommentare zu “Meine ersten Erfahrungen – der Zürich Marathon – und das Läuferknie

  1. Hey Finisher 🙂 Hut ab für die Leistung! Mein erster Marathon steht mir, wenn alles gut geht, in drei Monaten bevor 😀
    Diese Läuferkknie Geschichte ist echt fies. Kann ich auch ein Lied von singen….

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    • Hallo dermeine

      Danke schön 🙂 Ich hoffe du bist gut vorbereitet, so verkürzt du deinen Leidensweg 😉 Geniess es auf jeden Fall und geh die Sache schön langsam an! Oder strebst du eine Zeit an? An welchem Marathon wirst du teilnehmen?

      Lieber Gruss
      Jacky

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      • Wenn nun alles klappt und die Vorbereitung gut läuft soll es HH werden. Das Training lege ich auf 4:30:00 aus. Wäre mir aber auch nicht böse, falls ich die Zeit nicht packe. Der Weg ist das Ziel und ankommen das Zauberwort 🙂
        Besser geht doch immer … 😀 man braucht doch noch einen gewissen Spielraum.
        VG, Micha

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